JULI // Iwan Wyrypajew

Februar 2015 // Kampnagel, Hamburg

 

Mitten in Russland, im Sommermonat Juli, lässt ein Sechzigjähriger die Trümmer seines abgebrannten Hauses hinter sich und macht sich auf den Weg – in die Psychiatrie. Scheinbar wahllos tötet er von nun an alles, was sich ihm in den Weg stellt. Was wie die Lebensbeichte eines Geisteskranken beginnt, entpuppt sich als mystische Reise, als drastische Parabel über die wilde, ungebrochene Sehnsucht des Menschen nach Sinn und Spiritualität.

Muntere Fatalisten mit räudiger Seele: Wyrypajews Figuren sind ungebändigt in ihrer Vitalität und hochgradig zerstörerisch. Seine Stücke gleichen trunkenen Gesängen, die sich fremd ausnehmen in einer Gegenwart, in der es für allen Schrecken und jeden Schmerz ein Heilmittel zu geben scheint. (Christopher Schmidt in der Süddeutschen Zeitung)

 

MIT Bernd-Christian Althoff, Cédric Cavatore, Mario Neumann, Sophia Vogel

 

REGIE Clara Weyde //BÜHNE Katharina Philipp //KOSTÜM Clemens Leander

//DRAMATURGIE Bastian Lomsché //REGIEASSISTENZ Fee Louise Niederhagen //KOSTÜMASSISTENZ Janna von Bergen

RECHTE henschel SCHAUSPIEL
Premiere am 20. Februar 2015 //p1, Kampnagel

ILLUSTRATION Jakob Weyde

 

 

FÖRDERUNG

Diese Abschlussarbeit der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater wurde gefördert durch:

Kampnagel

Dr. Margitta und Dietmar Lambert Fonds – Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung

Rudolf Augstein Stiftung

Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

 

PROGRAMMHEFT